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ZETTLER® BABYGUARD

Sicherheit für Säuglinge

Schutzkonzepte gegen Babydiebstahl und -vertauschung

Glücklicherweise ist die Entführung von der Säuglingsstation nicht an der Tagesordnung. Aber es passiert immer wieder, dass Babys aus Kliniken geraubt werden. Welche Aufregung, Sorgen und Probleme treten auf, wenn das geschieht:  die furchtbaren Ängste der jungen Eltern, das extreme öffentliche Interesse, der hohe Aufwand, das Kind schnell zu finden. Der Einsatz von intelligenter Sicherheitstechnik ist zu empfehlen, um dem Babyraub vorzubeugen und den guten Ruf einer Klinik zu schützen.

Der Einsatz eines RFID-Systems in Verbindung mit weiteren Sicherheits- und Kommunikationssystemen bietet kostengünstige Lösungen und einen hohen Grad von Sicherheit.
 
Babys eindeutig identifizieren
Um die Babys identifizieren und eindeutig zuordnen zu können, erhalten sie einen individuellen Chip. Damit der Chip nicht vertauscht werden kann, ist eine nicht lösbare Verbindung mit dem Baby, z.B. durch ein Arm- oder Beinband, zu empfehlen. Möglich ist auch das Einlegen des Chip in Windel oder Höschen.
 
Sicherung von Türen und Bereichen
Damit die Chips nicht ständig senden, werden im Regelfall lediglich die Türen zu babydiebstahlgefährdeten Räumen und Abteilungen kontrolliert, und zwar durch Überwachungsterminals oder Schleifensysteme. Im Bereich des Energiefeldes, das sich nur im Türbereich ausbreitet, werden die Baby-Chips aktiviert und senden ihre Kennung. D. h. in dem Augenblick, in dem ein Baby durch die Tür getragen oder geschoben wird, sendet sein Chip diese Information an das Türterminal, das "erkennt", ob der Säugling von einer befugten Person - mit entsprechendem Chip - begleitet wird. Ist das nicht der Fall, wird diese Information an weitere Systeme zur Alarmierung gesendet. Kein Baby kann somit unbemerkt die Klinik verlassen.
 
Erkennen der Pflegekräfte und der Mütter
Die Pflegekräfte erhalten ebenfalls einen Chip. Verlässt eine Pflegekraft gemeinsam mit einem Baby den Aufenthaltsort, erkennt das System beide, den Baby-Chip und den Chip der Pflegekraft. Das Verlassen des Raumes wird vom System registriert, aber eine Alarmierung wird unterdrückt. Genauso wird die Mutter durch ihren persönlichen Chip identifiziert und legitimiert. Verlässt die Mutter allein oder mit ihrem eigenen Baby den Aufenthaltsort, wird kein Alarm ausgelöst.
 
Schnelle Weiterleitung der Alarme
Im Ernstfall, also bei einem Diebstahlversuch oder im Falle der Vertauschung, sind verschiedene Maßnahmen empfehlenswert. Die optische und akustische Alarmierung vor Ort ermöglicht eine unverzügliche Reaktion. Durch die Weiterleitung des Alarms an die Rufnachsendung eines Schwesternrufsystems kann schnell weiteres Pflegepersonal zu Hilfe geholt werden; ein Lichtrufsystem überträgt in diesem Fall automatisch und gezielt die Meldung oder den Alarm an die Aufenthaltsorte von Pflegemitarbeitern. Diese Informationen lassen sich auch an weitere Kommunikationssysteme - wie stationäre oder mobile TK-Endgeräte (Handys) usw. -weiterleiten. Die Meldungen können auch ständig auf einem PC-Monitor im Pflegestützpunkt angezeigt werden. Alle Ereignisse werden automatisch in einem Logbuch registriert und können bei Bedarf nachvollzogen werden.
 
Integration von CCTV (Video) und Zutrittskontrollsystemen
Eine Kombination mit Videokameras und digitalen Aufzeichnungsgeräten unterstützt die Fahndung durch eine detaillierte Täter- und Ablauferkennung.
 
Das ZETTLER® BabyGuard®-System erfüllt alle beschriebenen Funktionalitäten. Die Nutzung der niedrigen Frequenz von 125 kHz und die kleinen Bauformen des Chip sind auf die speziellen Bedürfnisse der Babyüberwachung abgestimmt. Die Installation kann nahezu unsichtbar erfolgen.
 
Alternative Möglichkeiten der Sicherung
Unabhängig von einem RFID-System lässt sich das Risiko durch bauliche Maßnahmen (vergitterte Fenster, Reduzierung der Zugangstüren), durch den Einsatz von Zutrittskontrollterminals (z.B. berührungslose Kartensysteme, Tastencode usw.) in Verbindung mit einer Kameraüberwachung und gezielter Türöffnung durch das Pflegepersonal reduzieren.
 
Die Investitionskosten für ein zuverlässiges Babyschutzsystem rechnen sich v. a. dann, wenn die Systemkomponenten auch noch für weitere Anwendungen wie Desorientiertenfürsorge, Personal- und Patientenalarm mit Standorterkennung, Fahrstuhlabsicherung, Diebstahlschutz technischer Geräte, Bettenverteilung etc. genutzt werden.
 
Ein modernes Babyschutzsystem kann für werdende Eltern ein überzeugendes Entscheidungskriterium bei der Auswahl der Entbindungsstation sein!





ZETTLER® Medicall® 800
macht Pflegekräfte flexibel und mobil

Zutrittskontrolle und Zeiterfassung
verhindern unberechtigten Zugang zu sensiblen Bereichen.

CCTV-Systeme
überwachen alle Ereignisse in sensiblen Bereichen.